Architektur und Kulturepochen
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Architektur und Kulturepochen

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Die Architektur ist eine Gattung der bildenden Kunst. Die Architektur gestaltet am sichtbarsten von allen Künsten den öffentlichen Raum und macht so im Vorbeigehen eine beinahe als natürlich zu bezeichnende Begegnung mit Kulturgeschichte, Kunstgeschichte sowie Kulturentwicklungen möglich und unmittelbar erlebbar.  

In Deutschland gibt es zahlreiche bauhistorische Gebäude, die auch international von Bedeutung sind. Sie sind beliebte Reiseziele für Kunsthistoriker, Touristen und Selfie-Jäger (Selbstportrait-Jäger, Selfiesten). Die Innen- und Außen-Architekturen solcher historischen oder modernen Gebäude bieten in aller Regel tolle Foto-Motive und Erinnerungsmomente.  

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Baukunst und Kulturgeschichte:  

21. Jahrhundert   (2000 bis heute)
20. Jahrhundert   (1920-2000)
Neuklassizismus   (1840-1920)
Aufklärung und Klassizismus   (1770-1840)
Barock und Rokoko   (1650-1770)
Renaissance   (1500-1650)
Gotische Baukunst   (1250-1500)
Romanische Baukunst   (800-1250)  

Das 21. Jahrhundert  •  2000 bis heute

Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist in Deutschland noch gekennzeichnet von der Wiedervereinigung und dem Wiederaufbau von historischen Strukturen und Gebäuden, die im Zweiten Weltkrieg oder durch die Teilung Deutschlands zu Schaden gekommen waren. Im zweiten Jahrzehnt steigt die Aufmerksamkeit bei Politik, Bevölkerung und in den Medien für die Themen Klimawandel, Energiewende und Ökologie dynamisch an. Diese Themen rücken ins Zentrum von politischen Zukunftsentwürfen.  

 

Bauprojekte und Entwicklungen nach 2000:  mehr ...  

Das 21. Jahrhundert in Schlaglichtern:  
Während in Deutschland noch an den Fundamenten der Wiedervereinigung gearbeitet wird, lösen die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York eine Verkettung von Konflikten und Kriegen mit internationaler Reichweite aus. In Folge der Globalisierung der Märkte und Produktionsketten wächst China zu der führenden Weltwirtsschaftsmacht auf. Durch die Corona-Pandemie, die im Dezember 2019 in China ihren Anfang nimmt, wird der internationale Handel und Tourismus bis heute in einem hohen Maße beeinträchtigt. Die Staatsverschuldungen nehmen in dem Zusammenhang international beträchtig zu. Die durch den Klimawandel verursachten Schäden und Gefahren werden zunehmend sicht- und spürbarer und von der Bevölkerung sowie der Politik als ernsthafte Bedrohung für die Zukunft der Menschheit wahrgenommen. Aus einer Einzelprotestaktion, eines Schulstreiks für mehr Klimaschutz der 15-jährigen schwedischen Schülerin Greta Thunberg im Jahr 2018, entsteht in den Folgejahren die neue globale Jugendbewegung Fridays for Future, mit Millionen Aktivisten und Teilnehmern an den weltweiten Protestaktionen für mehr Klimaschutz.  

Als Reaktion auf den Klimawandel werden Änderungen zu mehr Klimaschutz und Ökologie auch im Bauwesen und in der Städte- und Verkehrsplanung zwingend. Welche Möglichkeiten und Chancen hierbei die neue Technologie, die des 3-D-Häuser-Drucks, für Architektur und Klimaschutz bietet, dass wird die nahe Zukunft zeigen.  

 
Große Bauprojekte nach 2000 im Zuge der Wiedervereinigung:

 

Das 20. Jahrhundert  •  1920-2000

Das 20. Jahrhundert beginnt hier nach dem Ersten Weltkrieg - mit dem Beginn der sogenannten Goldenen Zwanziger Jahre. Es ist ein Jahrhundert der großen politischen und wirtschlichen Krisen, aber auch der gesellschaftlichen und technischen Fortschritte. Das Ende des Jahrhunderts ist gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Globalisierung, dem Beginn der Digitalisierung der Welt und durch das privat verfügbar werdende Internet.  

Meilensteine des 20. Jahrhunderts:
Bauhaus: Nutzung innovativer Techniken und Materialien in Architektur und industriellem Design
• die Welt des Films und der Kinos erobern die Herzen der Menschen
• die Fernkommunikation schafft Möglichkeiten grenzenloser Kommunikation
Rundfunk und Fernsehen revolutionieren den heimischen Medien-Alltag der Menschen
• neue Möglichkeiten der individuellen Mobilität ermöglichen Reisen in alle Welt
• das kommerzielle Internet verändert die Handels- und Informationswelt  

 

Architektur und Kunststile 1920 bis 2000:  mehr ...  

Wirtschaftskrisen und damit verbundene politsche Verwerfungen führen die Welt in die Abgründe des Zweiten Weltkriegs (1939-1945). Deutschland verliert seine Ostgebiete und wird in die zwei Staaten, der BRD und DDR, geteilt. Zugleich erfährt Europa eine politische und wirtschaftliche Teilung in den Ost- und den West-Block. Schon bald sind beinahe alle Staaten der übrigen Welt diesen Blöcken zugeordnet. Jedoch in der 1945 neu geschaffenen UNO und weiteren Weltorgnisationen üben sich alle Staaten gemeinsam in einer Art Weltregierung. Der technische Fortschritt schafft erste Computer, die Industrialisierung der Landwirtschaft und den Beginn der Raumfahrt und bald danach die ersten Home-Computer (PCs). Koloniale Befreiungskriege führen zur Bildung neuer unabhängiger Nationalstaaten. Regionale Kriege, Studenten-Revolten und ein aufkommender internationaler Terrorismus verunsichern die politischen Fundamente. Gewichtige Änderungen in der gesellschaftlichen Ordnung werden durch gesellschaftliches Engagement errungen: Mehr Freiheit, Mitspracherecht und Gleichberechtigung. Mit dem Ende der Soviet Union kommt es zu einer Auflösung der Ost-/West-Blöcke und zur Wiedervereinigung Deutschlands. Die Welt schöpft Hoffnung auf eine Zukunft mit mehr Frieden, Verständigung und Sicherheit.  

 
Kunstrichtungen im 20. Jahrhundert:

  • Expressionismus (1900-1925) Betonung der Gefühle und Emotionen
  • Abstrakte Kunst (1905-1970) Bildinhalte sind losgelöst von Natur und Gegenständlichkeit
  • Kubismus (1907-1970) Reduzierung der Objekte auf geometrische Figuren   Künstler:  Picasso, Braque, Léger  

  • Dadaismus (1912-1923) Kunstbegriff-Experimente, Alltagsgegenstände werden zu Kunstobjekten erklärt   Künstler:  Schwitters, Duchamp
  • Surrealismus (1924-1970) Traum und Wirklichkeit verschmelzen, Elemente der Psychoanalyse werden integriert   Künstler:  Dalí, Magritte, de Chirico, Mirò
  • Pop-Art (1958-1980) die Pop-Art orientiert sich stark an Werbebotschaften   Künstler:  Warhol, Lichtenstein, Rauschenberg  

  • Aktionskunst (1960-1980) künstlerische Performance, Künstler selbst ist Bestandteil seines Werks   Künstler:  Beuys, Nitsch
  • Neo-Expressionismus (ab 1978) starke Farbigkeit und impulsive Malart Künstler:  Baselitz, Bacon
 

 
Literatur im 20. Jahrhundert: Die Literatur weißt eine große Vielfalt aus - vom Bewahrenden bis zur Moderne und dem Experimentellen. Zu den Neu-Romantikern zählen:  
Rainer Maria Rilke (1875-1926), Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) sowie Stefan Zweig (1881-1942).  
Bekannte espressionistische Literaten sind:  Gottfried Benn (1885-1956), Franz Kaffka (1883-1924) und Alfred Döblin (1878-1937).  
Bekannte zeitkritische Literaten sind:  Thomas Mann (1875-1955), Bertolt Brecht (1898-1956), Erich Kästner (1899-1974), Joachim Ringelnatz (1883-1934), Kurt Tucholsky (1890-1834).  
Hermann Hesse (1877-1962), Carl Zuckmayer (1898-1977), Heinrich Böll (1917-1985), Hans Magnus Enzensberger (1929), Siegfried Lenz (1926-2014), Günter Grass (1927-2015), Ingeborg Bachmann (1926-1973).  

 
Philosophen des 20. Jahrhunderts:  
Martin Heidegger (1889-1976), Hannah Arendt (1906-1975), Jean Paul Satre (1905-1980) Frankreich, Simone de Beauvoir (1908-1986) Frankreich, Theodor W. Adorno (1908-1969).  

 
Musik des 20. Jahrhunderts:  
Mit der Dominanz der klassischen Konzertmusik ist es bald vorbei. Seit Beginn des Rundfunks wird Musik in den heimischen Wohnungen auf Knopfdruck empfangbar. Moderne Tanzclubs und Tanzpaläste bringen neue Klänge und Rythmen auf das Parkett. Der Schlager, Jazz und Swing bringen Spass und Geselligkeit unter die Menschen. Nach dem 2. Weltkrieg dominieren bald aufbegährende, revoltierende Jungendliche das Musikgeschehen. Durch Rock'n Roll, Beat, Rock- und Pop-Musik werden Teenager zu kreischenden Fans und Weltveränderer Die Musik und die Mode werden zu einem großen Geschäft. Ab den 80er Jahren folgen Punk, Hip-Hop, Metal und Techno.  

 
Entwicklungen in der Architektur von 1920 bis 2000:  
Das Bauhaus (1919-1933, Weimar und Dessau) wird weltweit einen wesentlichen Einfluss auf die Architektur des 20. Jahrhunderts haben. Es ist eine Lehrstätte der Architektur der Neuen Sachlichkeit und des industriellen Designs. Die Möglichkeiten, die neue technische Verfahren und Werkstoffe bieten, sind Grundlage bei der Entwicklung neuer Ideen und deren Umsetzungen. In der Architektur werden Stahl und Beton die Werkstoffe der Zukunft sein. Die Namen, der im Bauhaus mitwirkenden Architekten und Designer, werden später weltweit bekannt sein:
Walter Gropius, Mies van der Rohe, Hannes Meyer.  

 
Baustile im 20. Jahrhundert:

  • Klassische Moderne - Internationaler Stil (1920 bis heute)  
    Minimalistische und funktionale Ansätze. Bedeutende Architekten dieser Stilrichtung: Mies van der Rohe, Le Corbusier, Walter Gropius, Frank Lloyd Wright, Louis Sullivan
  • Neue Sachlichkeit  
    Abkehr vom Expressionismus und Jugendstil. Das Neue Bauen ist eine Strömung innerhalb der Neuen Sachlichkeit. Bespiele: Weißenhofsiedlung, Bruno Taut  
  • Stromlinien-Moderne (Art moderne) (1920-1940)  
    Bauformen: Öffentliche und Geschäftsgebäude, selten: Wohngebäude
    Kennzeichen: Dach meist flach; glatte, verputzte Wände. Stromlinienförmige Wände, Betonung der Horizontalen
     

  • Konstruktivismus (1920-1930) Sowjetunion  
    Schlichte, geometrische Form. Die Gebäude-Funktion steht im Vordergrund.
  • Sozialistischer Klassizismus (1934-1950)  
    Monumentale Repräsentationsbauwerke. Ausschließlich in sozialistischen Ländern.
 

 
Baudenkmäler des 20. Jahrhunderts:

 

 

Neuklassizismus und Realismus  •  1840-1920

Technischer und wirtschaftlicher Fortschritt verändern die Welt innerhalb weniger Jahre mehr als zuvor in Jahrhunderten. In der Zeit der Industrialisierung kommt es zu einem starken Wachstum der Städte. Aus Bauern bildet sich das Proletariat der Lohnarbeiter. Der Historismus und Realismus verdrängen die zunehmend wirklichkeitsfremde Romantik.  

Merkmale der Architektur des Neuklassizismus und Gründerstil:
• Fortführung des Klassizismus mit mehr stilisierten Figuren
• Rückgriff auf Stilelemente der Renaissance und des Barocks

Gründerstil (1870-1914):
• bürgerliche Wohnkultur im Stil der Neorenaissance oder des Neubarocks
• mehrstöckige Mietshäuser mit mehr oder weniger dekorierten Fassaden

Jungendstil (1870-1914):
• dekorativ geschwungene Linien
• großflächige florale Ornamente  

 

Architektur und Kunststile 1840 bis 1920:  mehr ...  

Die Industrialisierung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen und technischen Möglichkeiten bringen große Veränderungen in die Welt der Kunst, Kultur und Politk mit sich. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) wird es in Europa drei große Monarchien nicht mehr geben.  

Dichter des Realismus und Naturalismus:  Gottfried Keller (1819-1890), Theodor Storm (1817-1888), Theodor Fontane (1819-1898), Friedrich Hebbel (1813-1863), Georg Büchner (1813-1837), Wilhelm Busch (1832-1908), Ludwig Thoma (1867-1921), Gerhart Hauptmann (1862-1946)  

Kunstmalerei
Adolph Menzel (1815-1905)
Impressionismus: Durch den französischen Impressionismus wird die Freilichtmalerei und eine freiere Interpretation der künstlerischen Sicht salonfähig. Ein bekannter deutscher Impressionist aus der Zeit ist Max Liebermann (1847-1935)
Expressionismus (1890-1918):  Der Expressionismus ist ein eher deutsches Phänomen. Die bekanntesten Künstlergruppen des Expressionismus sind:  Die Brücke und der Blaue Reiter.  


Philosophen dieser Epoche: Ludwig Feuerbach (1804-1872), Karl Marx (1818-1883), Arthur Schopenhauer (1788-1860), Friedrich Nietzsche (1844-1900),  

Mit der Gründung der Deutschen Reiches (1871) beginnt die Epoche der europäischen Nationalstaaten und eines nahezu zügellosen wirtschaftlichen Liberalismus. Die Kolonialisierung der Welt durch europäsiche Staaten erreicht ihren Höhepunkt. Zugleich wächst mit der Industrialisierung die Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Auf der Grundlage dieser Missverhälnisse bildet sich die politisch linksorientierte Internationale. Die ersten Arbeiter-Parteien und Gewerkschaften werden gegründet. Dies alles spiegelt sich wechselseitig auch in der Philosophie des deutschen Idealismus und Materialismus wieder. Die Marx'sche Kritik an der kapitalistischen Ökonomie wird bald gewohnte Gesellschaftsordnungen stürzen. In den Naturwissenschaften wird Darwins Evolutionstheorie das Menschenbild nachhaltig verändern und Sigmund Freud die Psychologie mit seiner Theorie der Psychoanalyse. Überraschender Weise gibt es bereits zu Kaiserszeiten eine sogenannte Reformbewegung, die sich den Themen Natur, Natürlichkeit und gesunde Ernährung zuwendet. Aus heutiger Sicht eine sehr fortschrittliche Bewegung, die eigentlich gar nicht so recht in jene Zeit passt. Bis heute existieren noch sichtbare Strukturen dieser Bewegung: Es sind die Reformhäuser.  

 
Baudenkmäler Neuklassizismus, Gründerzeit und Jugendstil:

 

 

Aufklärung & Klassizismus  •  1770-1840

Der Baustil des Klassizismus orientiert sich wieder an dem Baustil der Antike (ähnlich wie zuvor in der Zeit der Renaissance). Besonders griechische Bauten haben eine Vorbild-Funktion.  

Merkmale der Architektur des Klassizismus
• dem Baustil der Renaissance verwandt
• verstärkter Einsatz altgriechische Säulenordnung
• einfache Linien und klare Formen
• Einsatz geometrischer Formen: Quadrate, Dreiecke, Kreise, Kugeln und Pyramiden  

 

Klassizismus und Klassik:  mehr ...  

Bedeutende Baumeister des Klassizismus:
Carl Gotthard Langhans (1732-1808), Karl Friedrich Schinkel (1784-1864), Friedrich Wilhelm von Gärtner (1791-1847), Friedrich August Stüler (1800-1865),  

Kunstmaler der Klassik:  Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829)
Komponisten der Klassik:  Joseph Haydn (1732-1809), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Ludwig van Beethoven (1770-1827), Franz Schubert (1797-1828)
Dichter und Schriftsteller der Aufklärung und des Sturm und Drangs:  Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), Johann Gottfried Herder (1744-1803), Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Friedrich Schiller (1759-1805), Friedrich Hölderlin (1770-1843), Heinrich von Kleist (1777-1811)  

Philosophen der Epoche:  Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) Frankreich, Immanuel Kant (1724-1804) Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831), Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775-1854), Friedrich Schleiermacher (1768-1834),  

Dichtung, klassische Musik und die Malerei erlebten in dieser Epoche eine bedeutende Blüte, die bis heute nachwirkt. In dieser Kulturepoche erlangte das Denken einen Vorrang vor dem Glauben: Keine Erkenntnis ohne die Sinne! Es war die Zeit der Revolutionen, des Sturm und Drangs, der Napoleonischen Kriege und des Wiener Kongress und der Beginn des deutschen Idealismus.  

Nach dem Wiener Kongress (1815) kommt die Zeit der Restauration und der Romantik (bis 1848). Eine besondere Ausprägung der Romantik ist der Biedermeier. Der Biedermeier ist die Kultur- und Kunst-Form des Bürgertums, in der Hausmusik, Innenarchitektur und Kleidermode. Die Romantiker prägen bis heute manche Kulturempfindungen. Ein gedankliches Zentrum der Romantik ist die Sehnsucht nach Vergangenheit und Ferne. Die Romantiker entdecken die Schönheit der Natur und der alten Städte sowie die Welt der Märchen, alten Sagen und des Phantastischen. Es entstehen Wanderlyrik und Wanderlieder wie: Das Wandern ist des Müllers Lust - und weitere, bis in die heutigen Tage gesungene Lieder.  

In der Zeit der Romantik entstehen neugotische Kirchen und Profangebäude in Anlehnung des Gotik-Baustils. In der Malerei werden häufig liebliche, verklärte Landschaften thematisiert, mit Menschen, deren verträumte Blicke in die Ferne schweifen. Auch alte Burgen, Schlösser, Ruinen und Wald-Einsamkeiten sind beliebte Motive. Wie Dichtung und Malerei, so ist auch die Musik dieser Zeit von der Romantik geprägt.  

Maler der Romantik:   Caspar David Friedrich (1774-1840), Carl Spitzweg (1808-1885), Ludwig Richter (1803-1884)  

Komponisten der Romantik:   Robert Schumann (1810-1856), Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1837), Carl Maria von Weber (1786-1826), Richard Wagner (1813-1883)  

Dichter der Romantik:   Novalis (1772-1801), Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857), E.T.A. Hoffmann (1776-1822), Adalbert von Chamisso (1781-1838), Clemens Brentano (1778-1742), Ludwig Tieck (1773-1853), Gebrüder Grimm (1785-1863 und 1786-1859), Wilhelm Hauff (1892-1850), Eduard Mörike (1794-1875),  
Dichter im Übergang zum Realismus:   Heinrich Heine (1797-1856), Annette von Droste-Hülsdoff (1797-1848)  

 
Baudenkmäler des Klassizismus:

 

 

Barock & Rokoko  •  1650-1770

Prunkvolle Paläste, Schlösser und Kirchen, weitläufige Parkanlagen kennzeichnen die Architektur der Barockzeit. Sie sind Spiegelbilder des feudalen Lebensstils der weltlichen und kirchlichen Fürsten dieser Epoche.  

Merkmale der Architektur des Barock
• Große Prunkfülle
• Große Säulen über mehrere Geschosse
• Pilaster - Säulen mit nur optischer Funktion
• Zwiebeltürme, mächtige Kuppeln
• viele Verzierungen in S-Form, geschwungene Bauelemente
• lichtdurchflutete Innenräume
• prächtige Innenmalereien, Fresken und Skulpturen
• breite, geschwungene Außen-Treppen
• Gelb und Gold sind die dominierenden Farben  

 

Barock und Rokoko:  mehr ...  

Die Folgen des 30-jährigen Krieges wirkten in Deutschland noch lange nach. Die Gegenreformation und das Vorbild des französischen Absolutismus führten in Deutschland zu einem Erstarken des deutschen Fürstentums. Das kam auch in der Prachtfülle der fürstlichen und kirchlichen Paläste und Barockkirchen zum Ausdruck. Bekannte Baumeister der Zeit waren beispielsweise: Balthasar Neumann, Andreas Schlüter und Daniel Pöppelmann. Erste deutsche Komponisten erreichten internationale Aufmerksamkeit: Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Georg Friedrich Händel (1685-1759). In der Dichtung gibt es aus der Zeit des Barock kaum nennenswerte Namen, außer: Christoph von Grimmelshausen (1597-1639). Er ist Autor des Simplicissimus, des ersten deutschen Entwicklungsromans.  

Philosophen der Epoche:
René Descartes (1596-1750) Frankreich
John Locke (1632-1704) England
David Hume (1711-1776) England
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716)  

Etwa um 1725 entwickelte sich aus dem Barock (Portugiesisch: unregelmäßige Perle) der Stil des Rokoko (aus dem französischen rocaille = Muschelwerk). Im Rokoko wurde das barocke Architektur leichter, zierlicher und verspielter. Beispiele hierzu sind: Schloss Sanssouci und Schloss Benrath.  

 
Baudenkmäler des Barock und Rokoko:

 

 

Renaissance  •  1500-1650

Mit der Zeitepoche der Renaissance beginnt der Aufbruch der Menschen Europas in die Neuzeit und in den Humanismus. Vorbilder für Architektur und wissenschaftliche Lehre werden in der Antike gesucht.  

Merkmale der Renaissance-Architektur
• Strenge harmonische Gliederungen (Goldener Schnitt)
• zweckmäßige, verstandsbetonte Strukturen
• Betonung der waagereichten Linien an den Fassaden
• klare, symmetrische Verzierungen
• Säulenreihen und große Kuppeln
• Arkaden - Rundbögen, von schlanken Säulen getragen  

Der Baustil der Renaissance findet sich in Sakralbauten und Profanbauten wie Bürgerhäuser, Schlösser und Villen wieder.  

 

Renaissance und Neuzeit:  mehr ...  

Mit Beginn der Renaissance endet das Mittelalter und die Neuzeit beginnt. In der Renaissance erlebt die Antike in Architektur und Wissenschaft ihre Wiedergeburt. Die Architekten streben nach einer architektonischen Harmonie (Goldener Schnitt). Vorbilder für Kultur und Baustile werden in der griechischen und römischen Antike gesucht. Die Menschen beginnen sich verstärkt als Individuen zu verstehen, die sich auch den irdischen Dingen zuwenden und sich nicht mehr nur als ein Teil einer kirchlichen Gemeinschaft sehen. Es beginnt das Zeitalter der Wissenschaften, der großen Erfindungen und Entdeckungen. In dem Zusammenhang stehen Namen mit weltweiter Bekanntheit: Kolumbus, Kopernikus, Kepler und Galilei.  

In der Kunst schaffen Künstler Werke, die heute zum kulturellen Erbe der Menschheit zählen und deren Namen jedem Kunst-Interessierten geläufig sind:
In Italien: Michelangelo, Raffael, Leonardo da Vinci.
In Deutschland: Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Hans Holbein.  

Philosophen der Epoche:
Nicolaus Kues (1401-1464)  

Es bildete sich ein neuer Stand der humanistischen Gelehrten. Das Lateinische und das Italienische gewannen einen Einfluss auf die Sprache der Kaufleute. Übernommene Begriffe aus der Zeit im Zusammenhang mit Handel und Buchführung sind bis heute in der deutschen Sprache gegenwärtig, beispielsweise:
Bilanz, Debitor, Kreditor, Giro, Risiko, Konkurs, Skonto und weitere Begriffe.  

Ein Gelehrten-Name aus der Zeit ist mit tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderungen verbunden: Martin Luther (1483-1546). Seine Übersetzung der Bibel wird nicht nur die religiöse Welt verändern, sondern schafft zugleich auch ein Werk, das die deutsche Sprache wieder vereinheitlichen wird. Luther arbeitete 13 lange Jahre an der Übersetzung der Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche.  

Im Zusammenhang mit Religion und Machtinteressen und damit Luthers Bibelübersetzung steht der 30-jährige Krieg (1618-1648). Am Ende dieses Krieges war die Bevölkerungsanzahl in Deutschland, im Vergleich zum Kriegsbeginn, um die Hälfte reduziert.  

 
Baudenkmäler der Renaissance:

 

 

Gotische Baukunst  •  1250-1500

Gotische Sakralbauten streben dem Himmel und Göttlichen zu. Sie sollen den Menschen die Größe Gottes verdeutlichen.  

Merkmale gotischer Baukunst
• Spitzbögen an Portalen und Fenstern
• aufgelockertes, filigranes Mauerwerk
• himmelstrebende, locker unterteilte Flächen
• Strebepfeiler, die die Gewölbelast auffangen
• kunstvolle Statuen
• Fensterrosen über den Portalen
• farbige Glasfenster
• Wasserspeier zur Ableitung des Regenwassers  

 

Gotische Kulturepoche:  mehr ...  

Um 1250 begann der Niedergang des Rittertums in Deutschland. Der Ritterstand verarmte zunehmend und verkam bis seinem Ende, um 1300, zu einem Raubrittertum ohne Ehr' und Tugend. Die Einführung der Geldwirtschaft und der zunehmende Handel führten zu einem Wachstum der Städte und des Handwerks. Es bildeten sich Handwerker-Zünfte und Kaufmann-Gilden. Städtebünde der Hansestädte und die freien Reichsstädte wurden zu Handelszentren und boten ihren Bürgern ein relativ freies Leben ohne Leibeigenschaft. 1348 wurde in Prag die erste deutsche Universität gegründet. Es gründete sich der Anfang zu einem kritischen Denken und Hinterfragen, insbesondere ein Hinterfragen der kirchlichen Lehren.  

Das erstarkende Bürgertum bemühte sich darum, das Erbe der ritterlichen Dichtung fortzuführen. So recht gelang es nicht. Es waren Handwerker, die in Meistergesängen ihre Form der Dichtung nach strengen Regeln suchten. Ein bekannter Meistersänger aus jener Zeit ist der Nürnberger Hans Sachs (1494-1576). Von ihm stammen auch Fastnachtsspiele und Schwänke, die bis heute von Laienspielbühnen aufgeführt werden. Zu der Zeit entstanden bekannte Volksbücher wie: Till Eulenspiegel, Die Schildbürger, Historia von Doktor Faustus und weitere. Auch Volkslieder, die heute noch fast jeder kennt, entstammen dieser Kulturepoche: Guten Abend, gute Nacht, Es ist ein Ros entsprungen und weitere.  

 
Gotische Gebäude:

 

 

Romanische Baukunst  •  800-1250

Die sichtbarsten Zeugnisse der romanischen Kulturepoche sind die Kirchen, Dome und Burgen aus dieser sagenumwobenen Zeit des Rittertums, der Heldenepen und Minnesänger.  

Merkmale romanischer Baukunst
• Rundbögen an Portalen und Festern
• dickes, festungsartiges Mauerwerk
• große, glatte Mauerflächen
• Säulen-Kapitell mit floralen Ornamenten
• wuchtige Türme
• einfach strukturierte Statuen
• kunstvolle Wand- und Bodenmosaike  

 

Romanische Kulturepoche:  mehr ...  

Die sakralen Bauten jener Zeit waren Stätten der inneren Versenkung und des andächtigen Gebets. Die Sprache in der Zeit war das Altdeutsche mit Worten wie: Water, Melk, Deer (Wasser, Milch, Tier). Bis zirka 800 waren noch Runen als germanische Schriftzeichen gebräuchlich. Die Dichtungen vor der romanischen Epoche waren noch Götter- und Heldenlieder, Zauberformeln, Hochzeitsgesänge und Arbeitsverse. Als dichterische Zeugnisse aus der vorchristlichen Zeit sind nur noch folgende vorchristliche Werke erhalten geblieben:

  • Bibelübersetzung des Gotenbischofs Wulfila   (400 n.Chr., Universität Uppsala)
  • Merseburger Zaubersprüche   (Dombibliothek Merseburg)
  • Hildebrandlied   (Heldenlied)
  • Edda   (Sammlung germanischer Sprüche und Lieder, Island)
 

Durch das Vordringen des Christentums wurde ab dem 8. Jahrhundert das heidnische Germanentum zunehmend verdrängt. Der Glaube an eine Vielzahl von Göttern, an ein unerbittliches Schicksal, an Ehre, Treue, Rachepflicht für Untreue und Unrecht wurden mehr und mehr ersetzt durch den Glauben an nur einen Gott, Demut und Feindesliebe. Bereits im 9. Jahrhundert waren mehr als 300 Ordenshäuser, Klöster und Klosterschulen entstanden. Die lateinische Sprache wurde zur Sprache der Gelehrten und des Glaubens. Im Jahr 1095 begann der erste Kreuzzug zur Eroberung Jerusalems.  

In der Blüte des Rittertums von 1180 bis 1250 entstanden an den ritterlichen Höfen zahlreiche bis heute erhaltene und bekannte dichterische Werke der Ritterzeit:

  • Nibelungenlied   (um 1200, Dichter unbekannt)
  • Gudrunlied   (um 1240, Dichter unbekannt)
 

 
Einige Namen der Autoren aus jener Zeit der Ritter sind bis heute durchaus noch bekannt:

  • Hartmann von Aue   (1165 - 1220, schwäbischer Ritter)
    Hauptwerke:   Erec, Iwein, Der arme Heinrich - Geschichten rund um ritterliche Tugenden und die Tafelrunde von König Arthus
  • Gottfried von Straßburg   (gest. nach 1210)
    Hauptwerk:   Tristan und Isolde
  • Wolfram von Eschenbach   (gest. etwa 1220)
    Hauptwerk:   Parzival - enthält Teile der alten Gralssage
  • Walther von der Vogelweide   (1165 - 1230, Minnesänger und Dichter)
 
 

Romanische Gebäude:

 

 

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Die abgebildeten Gemälde auf dieser Seite sind von:  Peter Herrmann und Sven Lachmann  
 
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Abbildungen von Gemälden:  Siehe Hinweise in den Seiten-Segmenten  

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  • Pseudonymisierung: Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, sodass ohne Zutun geeigneter zusätzlicher Informationen die Daten nicht mehr einer bestimmten Persons eindeutig zugeordnet werden können.
  • Auftragsverarbeiter: Natürliche oder juristische Person, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.  

  • Empfänger: Ist eine natürliche oder juristische Person, deren personenbezogene Daten offengelegt werden. Behörden, die im Rahmen eines Untersuchungsauftrags Daten erhalten, gelten nicht als Empfänger.
  • Einwilligung: Zustimmung zu der zweckbestimmten Weiterverarbeitung Ihrer uns übergebenen personenbezogenen Daten.
  • Google: LLC 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA;
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Um Ihre Rechte einzufordern, senden Sie bitte eine Email an info@finde-unterkunft.de  

Zudem haben Sie das Beschwerde-Recht bei einer zuständigen Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns.  

 
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